00:00:04: Herzlich willkommen zu Folge.
00:00:05: threehundert neunundneinzig des FAZ Einspruch Podcasts, das Podcast der FAZ Zurecht Justiz und Politik.
00:00:12: Heute ist der zweiundzwanzigste Juli zweitausendsechs fünf zwanzig.
00:00:16: Mein Name ist Finn Hohenschwert und mir gegenüber sitzt mein Kollege Frederik Olowski.
00:00:20: Hi Frederick!
00:00:21: Hi Finn!
00:00:22: Heute geht unser kleines Sommerspezial weiter parallel zur parlamentarischen Sommerpause in Berlin.
00:00:28: Schauen wir uns ja hier im Podcast, in einer siebenteiligen Miniserie.
00:00:32: Sieben Berufsfelder an, in denen Juristinnen und Juristen arbeiten können.
00:00:36: Letzte Woche haben wir die Auftaktfolge gemacht.
00:00:39: Da ging es um den Weg aus dem Jurastudium in den Journalismus.
00:00:43: Und heute geht's um Jobs im Staatsdienst!
00:00:46: Dafür habe ich zwei Interviews geführt, die ein breites Spektrum abdecken von der Kommunal bis zur Landesverwaltung.
00:00:51: Und zunächst hab' ich mit Caroline Baim gesprochen.
00:00:54: Caroline Beim ist eigentlich Staatsanwaltin, derzeit ihr auch als Referentin an das Sächsische Justizministerium abgeordnet.
00:01:01: Und was auch noch ganz spannend ist sie war zuvor auch schon mal in Karlsruhe am Bundesverfassungsgericht tätig.
00:01:06: aber in unserem Gespräch geht es um ihre aktuelle Position im Landesjustizministeriums und Sie hat mir erklärt ja wie wird man eigentlich Referenten in einem Ministerium?
00:01:15: Wie entstehen Gesetze und welche Rolle spielen eigentlich Juristen in diesem Prozess?
00:01:19: Ganz spannend, du hast ja vorhin gesagt dass sie eigentlich von Haus aus Staatsanwältin ist.
00:01:24: Das ist vielleicht ein ganz guter Zeitpunkt um auch schon mal einen kleinen Ausblick zu wagen und das Thema unserer Folge in der kommenden Woche anzukündigen.
00:01:31: da geht es nämlich voll und ganz um die Justiz Und da werden wir mit einem Richter und einem Staatsanwalt sprechen.
00:01:37: Also, da wird es dann immer ganz intensiv um den Beruf des Staatsanwalts beziehungsweise der Staatsanwelt hingehen.
00:01:45: Heute geht's ja eher so ein bisschen um die Tätigkeit im Ministerium.
00:01:49: Justiz pur könnte man sagen?
00:01:51: Genau!
00:01:53: Jetzt wollen wir aber noch mal zurück auf die Folge dieser Woche schauen.
00:01:56: Du hast ja angangs gesagt zwei Gesprächspartner haben wir... Die erste hast du schon angekündigt.
00:02:00: Wer ist denn der zweite?
00:02:02: Mein zweites Gespräch habe ich mit Peter Horstmann geführt.
00:02:04: Und Peter Horstenmann ist Bürgermeister in Warendorf, alle die Waren-Dorfen nicht kennen das eine Stadt in Nordrhein-Westfalen mit so circa vierzigtausend Einwohnern.
00:02:12: und das Besondere ist eben ja Herr Horstman ist noch relativ jung aber auch voll Jurist und eben schon Bürgemeister seit mehreren Jahren.
00:02:18: und mit ihm hab' ich darüber gesprochen was man als Jurist in der Kommunalverwaltung eigentlich so machen kann und was das Amt des Bürgermeisters so ein Stück weit besonders macht und was vielleicht am spannendsten ist.
00:02:28: mit ihm habe ich ganz am Ende auch mal diskutiert ob es sich überhaupt lohnt quasi Jura zu studieren, wenn ich dann in der Kommunalverwaltung bei mir vor Ort durchstarten möchte.
00:02:37: Bevor es damit losgeht haben wir noch eine Ankündigung in eigener Sache und zwar besucht uns am zehnten September anlässlich der viernotzten Folge von FAZ Einspruch Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stefan Habert hier im FHZ Tower.
00:02:49: Wir feiern sogar gleich doppelten Geburtstag der nicht nur Einspruch feiert Jubiläum in diesem Jahr sondern auch Karlsruhe.
00:02:55: das Bundesverfestungsgericht wird im September fünfundsebzig Jahre alt.
00:02:59: Man könnte meinen es wäre abgesprochen.
00:03:02: Wahrscheinlich weil es abgesprochen ist und für die Veranstaltung verlosen wir unter ihnen liebe Hörerinnen und Hörern zehn Tickets.
00:03:09: und wie Sie daran kommen, das erklärt Ihnen jetzt Frederik.
00:03:13: Ja, das ist gar nicht so schrecklich kompliziert.
00:03:15: alles was sie machen müssen um dabei zu sein es uns eine kurze Mail mit einem Screenshot eines aktiven FAZ Premium Accounts zu schicken.
00:03:22: die Mail schicken sie dann an redaktioneinspruch at FAZ.de also dass die ganz klassische E-Mail Adresse unter der sie uns hier erreichen.
00:03:29: ja und mit etwas losglück sehen wir unseren Anfang September persönlich hier in Frankfurt im FAZ Tower.
00:03:34: und ja das versteht sich ja von selbst.
00:03:36: das Abo muss da natürlich noch aktiv sein.
00:03:38: Wir würden uns auf jeden Fall freuen, Sie dann auch persönlich kennenzulernen und wünschen ganz viel Glück bei der Verlosung.
00:03:47: Bei mir zu Gast ist jetzt Caroline Bein.
00:03:50: Frau Bein ist vom Haus aus Staatsumwelten, arbeitet zurzeit aber als Referente im Sächsischen Justizministerium.
00:03:56: Anders gesagt, Frau Beine ist also sowohl in der Justiz als auch in der Verwaltung konkreter Ministerialverwaltung Zuhause Und mit ihr spreche ich jetzt über die Besonderheiten ihres Jobs und wie es so ist, den Gesetzgeber bei der Schaffung von Recht ja über die Schulter zu schauen und zu beraten.
00:04:13: Herzlich willkommen bei FHZ.
00:04:14: Einspruch Karolin Bein!
00:04:16: Hallo!
00:04:17: Ja Frau Bein, Sie sind Referentem im Sächsischen Justizministerium und meine erste Frage ist, ja wie sind sie eigentlich zu diesem Job gekommen?
00:04:24: War das schon immer Ihr Plan oder vielleicht sogar Ihr Traum?
00:04:28: Also weder Plan noch Traum aber tatsächlich fühle ich mich ganz wohl Wie Sie ja gesagt haben, eben Staatsanwältin bei einer Staatsanwaltschaft in Dresden und bin derzeit im Wege der Abordnung im Sächsischen Justizministerium als Referentin.
00:04:45: Was ist eine Abordnung?
00:04:47: Eine Abordnung bedeutet vereintlich gesagt letztendlich dass man für eine bestimmte Zeit seine Tätigkeit bei einer anderen Behörde oder einem ganz anderen Bereich ausübt.
00:04:56: Man bleibt aber in dem bisherigen Dienstverhältnis.
00:04:59: also ich zum Beispiel Ich bin nach wie vor Staatsanwältin, derzeit aber Referenten im Justizministerium und es ist einfach ein Instrument im öffentlichen Dienst um Erfahrungen auszutauschen sich zu erproben ja und unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.
00:05:13: Okay ich verstehe!
00:05:14: Und was sind jetzt Ihre Aufgaben als Referente in einem Justiz-Ministrium?
00:05:18: Also mal angenommen wir haben Montagmorgen.
00:05:21: wann beginnt Ihr Arbeitstag und was machen Sie dann da?
00:05:24: Mein Arbeitstag beginnt je nachdem, ob ich zum Beispiel im Homeoffice tätig bin sehr früh oder vielleicht etwas später im Büro und der ist tatsächlich sehr bunt und fahrig.
00:05:35: Also im Endeffekt kann es sein dass ich an einem Tag einen Gesetzentwurf für den Bundesrat mit Betreue und fachlich mitberaten nächsten Tagen dann nicht mit einer parlamentarischen Anfrage oder Petitionen oder auch mit einer Presseanfrage beschäftigt dass ich eine Fahraufsichtsbeschwerde bearbeite oder eben an einer Verwaltungsvorschrift arbeite.
00:05:53: Also das ist tatsächlich gar nicht immer dasselbe, sondern sehr bunt und unterschiedlich wobei es natürlich auch Routine Aufgaben
00:06:01: gibt.".
00:06:02: Und Sie sind jetzt im Referat für Strafrecht?
00:06:04: Was muss ich mir da konkret darunter vorstellen?
00:06:06: weil viele höherer wissen das ja sicherlich.
00:06:09: Strafrechte ist eigentlich so die Kerngesetzgebungskompetenz des Bundes aber was macht das Land dann im Zuge der Ministerialverwaltung auf landesebene
00:06:17: hier?".
00:06:19: Wenn man zurückdenkt ins Staat, riecht vielleicht noch aus dem Studium.
00:06:22: Dann ist es ja so dass die Länder durch den Bundesrat eben auch an der Gesetzgebung beteiligt sind soweit die Kompetenz dort beim Bund liegt.
00:06:32: und zum Beispiel ist es gerade im Bereich der Justiz und insbesondere bei der Strafjustiz so das die Gesetzgebungskompetenz zwar beim Bund legt aber justiz in den Ländern gemacht wird und dementsprechend die Länder dann über das Bundesratsverfahren großes Interesse bereits in der Gesetzgebung mitzuwirken, zum Beispiel eben durch dann fachliche Woten zu den Gesetzgebungsvorhaben oder auch durch die eigene Anprägstellung noch auf Änderungen hinzuwirkend.
00:06:58: Die dann der Landesjustiz und deren Impressen Rechnung tragen?
00:07:03: Und Sie haben ja gesagt es geht ja darum ein Gesetz zu schaffen.
00:07:06: Und meine Frage ist wie nah an der Politik ist man hier eigentlich an dieser Stelle also arbeitet man tatsächlich mit der Ministerin in Sachsen zusammen oder ist das eher so dass man die Ministerin vielleicht im Organigramm über sich sieht, aber im Alltag gar nicht so nah zusammenarbeitet.
00:07:22: Das kommt ja tatsächlich immer ein bisschen drauf an welcher Bereich betroffen ist oder ob man mit rechtspolitisch besonders präsenten Team gerade befasst ist.
00:07:32: und natürlich arbeiten wir eben... Ja, für diese Hausleitung oder dieser Hausleitungen auch zu.
00:07:38: Und dementsprechend hat man da immer wieder Schnittmengen und gerade zum Beispiel war es so die Bundesgesetzgebung anbelangt ist das immer auch ein wichtiger Fokus für eine politische Hausleigung.
00:07:49: Stichwort politischer Hausleidung?
00:07:50: Ist es eigentlich Voraussetzung dass ich ein Parteibuch habe um Referentin zu werden oder spielt das überhaupt keine Rolle?
00:07:57: Das spielt gar keine Rolle.
00:07:58: Tatsächlich ist es ja auch so, dass die Abteilungen in einem Justizministerium ständige Einrichtungen sind, die völlig unabhängig von der Legislaturperiode arbeiten und davon, ob gerade Wahlen sind oder Koalitionsverhandlungen sind, weil eine Landesjustiz immer funktionieren muss, ganz unabhängt davon, wo man gerade in der Legislatur steht.
00:08:21: Und was muss ich mitbringen?
00:08:23: Referent hinzuwerden.
00:08:24: Also ich denke mal zwei Staatsexaminer können wahrscheinlich nicht schaden, aber gibt es vielleicht noch so sonstige Qualifikationen und Kompetenzen die ja vielleicht günstig sind wenn ich in die Ministerialverwaltung gehen möchte?
00:08:36: Also im Endeffekt ist es jetzt zum Beispiel bei uns in Sachsen so, dass eben in der Regel Richterinnen und Richter oder Staatsanwältin für eine gewisse Zeit ins Justizministerium abgeordnet werden.
00:08:47: Und dann also ihre Erfahrung aus der Praxis mitbringen und ja auch schon in einem Lebenszeitdienstverhältnis sind.
00:08:54: Dann ist sicherlich hilfreich strukturiert und präzise oder auch fachlich gerne zu arbeiten, Kommunikationsfähigkeit aber Freude, immer sich neue Themenbereiche zu erschließen ist sicherlich hilfreich und überhaupt einfach auch die Bereitschaft im Wege der Abordnung mal was ganz anderes zu machen.
00:09:12: Weil die Kolleginnen und Kollegen so wie ich ja auch eben erst einmal in erster Linie Staatsanwälte oder Staatsanwelten geworden sind oder eben zu Gericht gegangen sind.
00:09:21: Warum lässt man sich eigentlich abordnen?
00:09:22: Also ist das die Neugier auf etwas Neues oder ist es möglicherweise ein Karriere Schritt oder was ist der Hintergrund einer Abordnung?
00:09:31: Also für mich war die Abordnung ins Justizministerium einfach nochmal die Möglichkeit, einen anderen Bereich kennenzulernen also in einem anderen Blickwinkel auf das Strafrecht zu werfen.
00:09:40: Das fand ich einfach sehr interessant diese Perspektivveränderung man entscheidet eben dann nicht mehr im einzelnen Fall sondern arbeitet eben an den Rahmenbedingungen in denen ganz viele Fälle entschieden werden.
00:09:52: mit Und so ein Dienstleben, so eine Beamtenverhältnis ist ja einfach wirklich ne lange Zeit und mich hat es einfach gereizt nochmal was anderes zu machen.
00:10:02: Vielleicht mal für die Hörer?
00:10:03: Was haben sie denn vorher gemacht?
00:10:04: also die Abordnung war ja nicht ihre erste Station im Bereich der Justiz wenn ich mich richtig erinnere aus unserem Vorgespräch.
00:10:12: Ich bin zunächst in die hessische Justiz eingetreten als Staatsanwältin und habe dort bei zwei verschiedenen Staatsanwaltschaften gearbeitet.
00:10:20: Und war dann im Wege einer ersten Abordnung, vielleicht bin ich darüber auch einfach schon gut mit dem Instrument der Abordnungen in Kontakt getreten.
00:10:28: War ich drei Jahre lang am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe als wissenschaftlicher Mitarbeiterin und hab aus privaten Gründen eine Versetzung nach Sachsen angestrebt Und bin dann hier zur Staatsanwaltschaft gegangen und als mir angeboten wurde, ich könne eben nochmal eine Abordnung in das Justizministerium machen.
00:10:47: War das für mich irgendwie so ein logischer Schritt?
00:10:49: Eben noch mal was Neues auszuprobieren.
00:10:53: Stichwort neues Auszuprobieren im Bezug auf die freie Wirtschaft beziehungsweise Anwaltschaften.
00:10:58: ganz großes Thema ist ja derzeit der Einsatz von künstlicher Intelligenz.
00:11:01: Was ich mich gefragt habe bei der Vorbereitung unserer Gespräche spielt künstliche Intelligenzen eigentlich auch eine Rolle in der Ministerialverwaltung also wird die tatsächlich schon aktiv eingesetzt oder am welchen Punkt ist man da?
00:11:13: Also tatsächlich ist es so, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz durch den Staat einfach immer mit ja oder an besonderen Hürden nochmal zu messen ist und dementsprechend da einfach noch Zurückhaltung geübt wird.
00:11:26: Ich bin aber zum Beispiel gerade nicht in dem Referat das sich mit dem Einsatz Künstlerintelligenz in der Justiz befasst.
00:11:33: also ich weiß, dass auch mit Hochdruck gearbeitet wird Aber wir im Arbeitseiltag setzen das noch nicht ein.
00:11:40: Okay, aber gäbe es Anwendungsfälle im Ministerium?
00:11:43: wahrscheinlich für diesen.
00:11:45: Ich denke ja, ich glaube das ist die, dass es die ja am Ende wahrscheinlich überall gibt.
00:11:49: auch gerade in der Justiz wo er zum Teil mit meinetwegen in der Strafjustiz mit großen Datenmengen inzwischen handiert wird wäre der Einsatz sicherlich für viele vorteilhaft.
00:12:00: Wie hoch ist eigentlich ihre Arbeitsbelastung jetzt im Ministerium?
00:12:03: Weil es gibt immer dieses böse Vorurteil, dass Beamte gar nicht so viel arbeiten würden und haben sie ja auch schon verschiedene Bereiche gesehen.
00:12:09: wie hoch ist das auf Ministerialebene also Termingeschäft.
00:12:13: Das heißt, wenn im Bundestag Bundesrat etwas ansteht, arbeitet man mehr und sonst ein bisschen weniger oder ist das eine gleichbleibende Ruhebelastung?
00:12:20: Oder wie muss ich mir das
00:12:22: vorstellen?".
00:12:23: Das ist tatsächlich auch von Referat zu Referats sehr unterschiedlich.
00:12:27: Bei mir im Referat gibt es Phasen mit sehr hoher Arbeitsbelastung, eben wenn wir zum Beispiel Gesetzgebungsvorhaben anstehen, Bundesratsausschusssitzungen sind oder auch politische Fristen anstehnen dann haben wir da tatsächlich einen hohen Durchlauf.
00:12:42: gleichzeitig gibt es aber jetzt zum Beispiel im Sommer das parlamentarische Sommerpause auf Bundesebene aber auch auf Landesebene.
00:12:50: dementsprechend kommt man dann in der Zeit
00:12:51: z.B.,
00:12:52: mal wieder dazu etwas größere Projekte zum Beispiel anzugehen oder Grundsatzfragen zu bearbeiten.
00:12:58: Gibt es eigentlich so was wie ein typischen Weg in die Ministerialverwaltung?
00:13:02: Also nehmen wir mal an, jemand interessiert sich für die Tätigkeit in einem Ministerium und überlegt sich ja wie baue ich das in meinem Studium eigentlich auf?
00:13:11: beziehungsweise einen?
00:13:12: gibt's so einen typischen Schwerpunktbereich den man vielleicht wählen kann oder im Referendariat gewisse Stationen?
00:13:18: Also es ist so, dass zum Beispiel jetzt in unserem Ministerium vier verschiedene Abteilungen haben.
00:13:23: Wir haben Abteilung die sich mit fachrechtlichen Fragen beschäftigen Strafrechts-Zivirecht oder öffentliches Recht aber eben natürlich auch abteilungen die sich mehr um die organisatorischen Rahmenbedingungen kümmern wie Justizpersonalhaushalt oder Digitalisierung.
00:13:39: und je nachdem welchen Schwerpunkt man dort vielleicht hat oder was von besonderem Interesse ist, kann man sich da vielleicht schon darauf einstellen.
00:13:47: Aber es gibt keinen ganz klassischen Weg!
00:13:50: Ich glaube das immer günstig ist es einfach schon mal im Rahmen eines Praktikums oder auch im Referendariat eine Station in der Landesjustizverwaltung auch gerne bei uns in Sachsen anzustreben und das zu probieren und einmal reinzugucken weil man dann natürlich einfach schonmal im Kontakt steht.
00:14:07: Und was kann man da machen als Referendar?
00:14:08: Also nehmen wir mal an, ich bin jetzt vielleicht von meiner Wahlstation und frag mich wo möchte ich die machen.
00:14:13: Was könnte man so als Referendar in der Wahlstation möglicherweise bei Ihnen im Haus machen?
00:14:19: bilden wir auch bei uns im Referat, Referendaren und Referendare aus.
00:14:23: Und die arbeiten tatsächlich dann einfach mit uns mit und entwerfen Stellungnahmen fürs Bundesratsverfahren oder erstellen eben vermerke fachliche um mal ein Thema darzustellen oder beantworten mal im Entwurf eine Presseantfrage.
00:14:37: also letztendlich arbeiten sie dann bei uns als Referenten quasi mit.
00:14:42: Ja, vielleicht zum Abschluss nochmal.
00:14:43: Es klang ja immer wieder ein bisschen durch.
00:14:45: Sie haben schon einen sehr abwechslungsreichen Weg hinter sich in ihrem Berufsleben und wenn sie jetzt mal auf ihren Weg zwischen Justiz- und Ministerium zurückschauen gibt es etwas was sie genauso wieder machen bzw.
00:14:59: gibt es möglicherweise eine Schleife wo sie denken weiß ich gar nicht ob ich das so wiedermachen würde.
00:15:04: also wie würden sie das selber einschätzen?
00:15:07: Und tatsächlich bin ich eigentlich rückblickend froh, dass ich zu all den Dingen die sich mehr angeboten haben doch auch immer ja gesagt habe und das probiert hab.
00:15:16: Auch wenn es dann zum Beispiel mal mit einem Umzug verbunden war oder eben mit einem Wechsel der Landesjustiz, weil es sich irgendwie für mich dann immer wieder Neues erschlossen hat und mein Weg quasi nicht vorgeplant war sondern irgendwie mich bisher gut geführt hat.
00:15:33: Okay, also am Ende wird alles gut und man muss nur mal in Kauf nehmen möglicherweise einmal umzuziehen.
00:15:39: Vielleicht!
00:15:40: Das war Karonim Bein und wir haben über die Tätigkeit von ihr als Referente im Sächsischen Justizministerium gesprochen und darüber was ihren Job so besonders macht.
00:15:49: Ganz herzlichen Dank für das nette Gespräch und viele Grüße nach Dresden.
00:15:52: Tschüss
00:15:57: Zu Gast bei mir ist jetzt Peter Horstmann, Bürgermeister von Warendorf.
00:16:01: Und bevor er dieses Amt übernommen hat war er unter anderem als Anwalt und als Jurist bei der Bezirksregung tätig.
00:16:08: Mit Peter Horztmann spreche ich jetzt über seinen beruflichen Werdegang und darüber.
00:16:12: was macht einen Bürgemeister eigentlich den ganzen Tag?
00:16:15: Welche Rolle spielt hierbei eigentlich ein juristischer Hintergrund?
00:16:18: Herzlich willkommen bei Einspruch Peter Horstrmann!
00:16:20: Ja vielen Dank, danke schön für die Einladung.
00:16:23: Sehr gerne Peter, du warst ja bevor du Bürgermeister von Waren-Dorf geworden bist im Jahr zwanzig.
00:16:29: Vorher schon als Anwalt in Düsseldorf tätig und als Jurist beziehungsweise Regierungsrat durch die offizielle Bezeichnung bei Bezirksregierung.
00:16:38: aber wie kam es denn dass Du dann in vergleichsweise jungen Jahren dich entschieden hast ich will Bürgemeister werden?
00:16:45: Ja da gibt's natürlich so die langen Version und die kurze Version.
00:16:49: Wir haben Zeit hier am Podcast also gerne die Langen
00:16:52: Version.
00:16:53: Also, wo fange ich an?
00:16:56: Vielleicht die etwas kürzere ist, dass ich im Jahr ... ... auch als parteiloser Kandidat bei der Landtagswahl in NRW angetreten bin.
00:17:06: Und Hintergrund war da dann tatsächlich so, dass sich das Gefühl hatte nach dem Jahr ... … in dem der Brexit stattgefunden hat und in dem dann auch Donald Trump zum ersten Mal gewählt worden ist,... immer über Politik reden sollte.
00:17:21: Ich bin halt schon politisch interessierter Mensch gewesen, auch schon ziemlich jung, sondern dass man wenn man die Demokratie in unserer heutigen Form erhalten möchte sich dann auch mal einbringen muss.
00:17:32: das wäre sozusagen die kurze Geschichte.
00:17:34: ich habe allerdings immer schon im Studium, wenn ich gefragt worden bin was machst du denn eigentlich nachher?
00:17:40: Nach dem Referendariat hab' ich immer schon aus Spaß gesagt irgendwann werde ich Bürgermeister von Warnow sein und je öfter man so einen Spaß wiederholt umso ernstheit wird es.
00:17:49: Und tatsächlich war es so, dass ich auch schon zum Zeitpunkt meines Abiturs da gab's dann eine Veranstaltung bei uns am Gymnasium und da sind ehemalige Schüler zurück zum Gymnasum gekommen und haben ihre Studiengänge vorgestellt.
00:18:03: Da war das Jurastudium ein Thema was man sich anschauen konnte.
00:18:09: der damalige noch Student hat gesagt Er hat Jura studiert oder studierte zu dem Zeitpunkt Jura, weil man damit so vielfältige Berufe ergreifen kann.
00:18:19: Das ist ja etwas was auch viele Juristen sagen dass sie häufig nicht wussten worauf sie genau hinarbeiteten aber das dann halt die Möglichkeit doch sehr vielfaltig ist.
00:18:28: nach einem Studium und so war es bei mir auch und bei ihm eben auch und er sagte aber für ihn sei klar ich möchte immer Bürgermeister seiner Heimatgemeinde etwas Winkel werden.
00:18:36: Und tatsächlich ist es so, er ist ein paar Jahre älter als ich und nicht viel älTER.
00:18:40: Aber er ist jetzt tatsächlich Kollege von mir!
00:18:42: Er ist jetzt Bürgermeister von Iwas Winkel und Ich-Bürgermeister von Warenloch und der hat mich damals ein Stück weit diesen Floh ins Ohr gesetzt, dass sich dann immer wieder diesen Witz wieder wohlt habe... ...und als ich dann in den Referendariaten mit dem Jahr im Jahr war und dann auch Bewerbungsgespräche geführt hab um dann zunächst erst mal als Rechtsanwalt zu arbeiten, habe ich dann auch einen Bewerbsgespräch geführt in Münster.
00:19:03: Und da kam dann die Frage, wo sehen Sie sich denn in fünf Jahren?
00:19:05: So eine beliebte Frage, die man ja hört bei Bewerbungsgesprächen und glaube ich dann auch ganz spontan gesagt.
00:19:11: Ich kann mir gut vorstellen dass ich dann Bürgermeister von Waremdorf bin und tatsächlich war es dann ja auch so.
00:19:16: Aber wie fängt man denn da an.
00:19:17: also man hat den Wunsch beziehungsweise die Idee ich möchte Bürgemeister werden.
00:19:20: aber was ist nun der konkrete erste Schritt?
00:19:23: weil das Ende ist klar am Ende der Bürger muss einen wählen.
00:19:25: aber Wie fängt die Reise da an?
00:19:28: Ich weiß nicht ob das bei mir so ganze typisch ist oder ganz häufig ist es natürlich so auf kommunalpolitischer Ebene unterwegs ist und vielleicht auch Ratsmitglied schon mal war, darüber politische Erfahrungen gesammelt hat.
00:19:40: Das war bei mir jetzt ja nicht der Fall.
00:19:42: Bei mir war es dann so dass ich tatsächlich angesprochen worden bin.
00:19:46: nach der Wahl des Landtagswahl war ich eben ein Stück weit auf dem Radar von parteilosen Bürgern die sich gewünscht haben das den Waren Dorf wieder ein parteiloser Kandidat aufgestellt.
00:19:56: wird er dann auch möglichst Chancen hat zum Bürgermeister gewählt zu werden?
00:20:01: Die haben sich dann so sehr konspirativ immer getroffen und haben Gespräche geführt.
00:20:06: Dazu bin ich auch eingeladen worden, daneben standen Gespräche mit Parteien an.
00:20:11: Die sind eben zu diesen Gesprächen mal dazugekommen.
00:20:14: Ich habe dann aber auch mit den Vorsitzenden der Parteien hier vor Ort selbst Gespräche führt und bin am Ende, nachdem ich offensichtlich alle überzeugen konnte von diesem parteilosen ... Kreis unterstützt worden, aber eben auch von verschiedenen Parteien die hier im Rat schon vertreten waren oder erst erstmalig sich aufgestellt hatten.
00:20:35: Das war tatsächlich ein ziemlich bunter Haufen aus SPD Bündnis Neunzig-Die Grünen den freien Wählern der Linkspartei und der Satirepartei Die Partei.
00:20:45: Ich habe es am Anfang schon mal kurz erwähnt du warst ja vor Jahr bzw nach dem Referendariat als Patentanwalt unterwegs danach in der Bezirksregierung.
00:20:54: Kannst du mal unseren Hörern kurz erklären, was hast du denn bei der Bezigsregion konkret gemacht und hat die das möglicherweise später auch geholfen beim Bürgermeisteramt?
00:21:01: Weil ich kann mir vorstellen als Bürgemeistersherm mit der Beziegsregion hier wahrscheinlich auch möglicherweise vielleicht sogar im täglichen Austausch oder einen wöchentlichen Austausch.
00:21:09: Oder wie sieht es aus?
00:21:10: Vielleicht nur ganz kurz.
00:21:11: Ich war kein Patentanwalt, sondern ich habe als Rechtsanwaltung im Bereich Patentrecht gearbeitet.
00:21:15: also das ist nochmal ein Unterschied.
00:21:16: aber dann kommen wir vielleicht auch nachher sonst noch mal zu.
00:21:18: bei der Bezigsregierung war es so dass sich zunächst eine halbes Jahr im Bereich Also die machen das innerhalb der beziehungsregierungen aus sodass man rotiert.
00:21:27: gerade zu Beginn und ich hab erst ein halbes jahr im Bereich Personal für Gymnasien- und Weiterbildungskollegs gearbeitet war dort der Dezernant Das ist ein Stück weit ungewöhnlich dann für zwei Jahre in den Bereich öffentliche Gesundheit gewechselt, weil normalerweise auch eben dort nur ein halbes Jahr erst vorgesehen ist und da habe ich einen gemischbaren Laden gehabt.
00:21:50: Es ging ganz zentral um ein neues Thema.
00:21:53: was zu der Bezigsregion Münster gekommen ist die zentrale Anerkennungsstelle für Gesundheitsberufe.
00:21:58: Da geht es um die Anerkendung von ausländischen Ausbildungen im Bereich der Gesundheit also wohl Mediziner, Pharmazeuten als auch dann die Krankenpflege.
00:22:11: Das wurde alles zentralisiert in Münster, in zwei Schritten und das war für mich als Jurist habe ich das dann mitbegleitet.
00:22:19: Daneben gab es aber auch verschiedene kleinere Themen, die mich so in der täglichen Arbeit Ja, also gab es verschiedene kleinere Themen für die ich auch zuständig war und eins davon war unter anderem auch das Thema Infektionsschutz.
00:22:30: Das hat glaube ich in meiner Stellbeschreibung wahrscheinlich so ein Prozent ausgemacht und von einem auf den nächsten Tag war ich dann auch im Krisenstab auch regelmäßiges Mitglied... weil wir einfach das Thema Corona dann Anfangs-Wahrten-Zwanzig auf den Tisch bekommen haben.
00:22:46: Und da war ich dann auch unter anderem bei der Schließung von Schlachthöfen beteiligt, als wir dann verfügungen schreiben mussten, weil dort dann Infektionsgeschehen im Kreiskursfeld stattgefunden hat und das war insofern eine gute Vorerfahrung.
00:23:04: in Anführungsstrichen für das Amt des Bürgermeisters später, weil als ich dann im September gewählt worden bin und November ins Amt gekommen bin, da war tatsächlich mein erster Amtstermin noch vor der eigentlichen Amts-Einführung am Montag morgens die Videokonferenz mit dem Landrat hier im Kreis Warendorf.
00:23:21: Weil Anfang November dann auch wieder ein neuer Lockdown galt und wir dann in allen zwei wöchentlichen Videokонferenzen immer mit dem landrat und den Bürgemeistern zusammengekommen sind um über die aktuelle Corona-Situation zu sprechen.
00:23:34: Dadurch, dass ich im Prinzip dieses Feld im Vorfeld schon beackert habe, hat mir dann schon auch geholfen in das Amt reinzukommen dieser besonderen Sondersituationen, die ansonsten den Amtseintritt natürlich schwierig gestaltet hat.
00:23:47: Die Amtsanführung, die da eine Stunde später stattgefunden hat war dann auch in sehr kleinem Kreis und sind nur leitende Verwaltungsmitarbeiter zusammengekommen und die Fraktionsvorsitzenden Und selbst meine Familie konnte nicht dabei sein, weil Corona das so nicht zugelassen hat.
00:24:03: Das zeigt schon dass es natürlich besondere Umstände sind.
00:24:05: also gerade zu Beginn wenn eigentlich alle gespannt drauf sind den Bürgermeister kennenzulernen und dann zur Veranstaltung einzuladen fanden diese ganzen Veranstaltungen gar nicht statt.
00:24:13: Auch innerhalb der Verwaltung die Leute kennenzulehren mussten wir auch überlegen unter welchen Umständen man das genau machen kann weil mir das gerade zu beginn sehr wichtig war erst mal im Haus einmal rumzugehen zu verstehen okay wer arbeitet, wo und welche Themen.
00:24:26: da kann wir insgesamt.
00:24:28: Und das war natürlich schon nur unter besonderen Umständen tatsächlich möglich.
00:24:33: War dann aber natürlich ganz gut dass ich das Thema schon kannte und bis heute ist es schon auch wirklich von Vorteil, dass sich bei der Bezigsregierung, bei der ich ja auch nur knapp zwei Jahre war, doch viele kennengelernt habe weil wir sehr viele Berührungspunkte bis heute haben ob das ein Themen betrifft wie Wir haben natürlich auch immer wieder Bereiche, in denen wir Dinge gefördert haben wollen.
00:24:56: wir auf die Bezigsregion angewiesen sind, aber auch tatsächlich in rechtlichen Fragen.
00:25:00: Wir hatten im vergangenen Jahr eine Insolvenz eines Krankenhauses wo wir hier vor Ort sehr eng eingebunden waren weil die Stadt Warndorf eine Verpflichtungserklärung für dieses Krankenhaus abgegeben hat und die zog dann im Insolvensfall jetzt gerade und deswegen hatten wir dann auch in dem Zuge sehr viel Kontakt mit der Bezicksregion und das hilft einfach wenn man dann auch die einen anderen Kollegen dort vor Ort kennt.
00:25:24: Vormal ist es ja jetzt so, dass du als Bürgermeisterchef der Verwaltung bist.
00:25:28: und was ich mich gefragt habe.
00:25:30: Ja inwiefern arbeitet man als Bürgemeister selbst überhaupt noch juristisch?
00:25:33: Also hat man tatsächlich so konkrete Rechtsfragen wo man sich dann überlegt okay die Frage könnte jetzt so oder so aussehen oder das ist eher so, daß man delegiert und dann quasi erst aufbereitet zur Entscheidung vorgelegt bekommt.
00:25:45: also wie muss man sich das ganz konkret vorstellen?
00:25:48: Ich arbeite wenig wirklich noch selbst juristische.
00:25:51: wir haben einen justizial hier auch in der Verwaltung einen sehr erfahrenen und guten Juristen, der dann auch wirklich in sämtlichen Rechtsgebieten unterwegs ist.
00:26:02: Und auf denen kann ich mich auch wirklich gut verlassen und mit dem diskutiere ich dann aber auch schon mal unsere Fälle die so bei uns auf den Tisch liegen
00:26:10: und es
00:26:11: ist schon wertvoll juristisches Rüstwerk zu haben für diese Fragen.
00:26:16: Also ich glaube nicht, dass das zwingt ist.
00:26:18: es gibt viele Kolleginnen und Kollegen bei uns natürlich bei den Bürgermeistern die keine Juristen sind und die auch einen tollen Job machen.
00:26:24: Ich hatte gerade das Thema mit dem Krankenhaus angesprochen.
00:26:27: in dem Fall war das im letzten Jahr schon gut dass ich als Jurist damit sprechen konnte.
00:26:31: Da haben wir aber auch eine Fachanwalts, also eine Kanzlei hinzugezogen die wirklich Experten sind in diesem konkreten Bereich und so machen wir das dann schon, dass wenn wir komplexe Fälle haben unser Justizial dann nochmal Rechtsanwälte hinzuzieht.
00:26:49: Und da hilft es aber natürlich, dass ich dann auch Jurist bin.
00:26:55: Auch die Klage, die wir dann am Ende eingereicht haben auch nochmal selbst gelesen und bewertet.
00:27:00: Und auch noch mal dein Input dazu gegeben.
00:27:02: Das ist aber dann wirklich ein Ausnahmefeil weil das nicht mein tägliche Alltag dass ich jetzt auch noch mal juristische Fälle komplett selbst bearbeite und dann aufbereite.
00:27:15: Das mag in kleineren Verwaltungen vielleicht sogar nochmal eher der Fall sein, wir haben jetzt hier auch schon vierhundertfünfzig Mitarbeiter eben ein Justizjahr und auch in der Beordnung beispielsweise wo ja dann häufiger mal Fälle nachher auch vielleicht vor dem Gericht landen.
00:27:30: da haben wir auch noch eine Juristin aber auch einfach erfahren im Verwaldungsmitarbeiter die die Fälle auch für sich dann schon bereiten.
00:27:39: Was muss ich eigentlich mitbringen, wenn ich jetzt in die Kommunalverwaltung gehen möchte?
00:27:42: Also was zeichnet einen guten Jurist in der Kommunal Verwaltung
00:27:47: aus.
00:27:47: Wenn ich jetzt an unseren Justizjahr denke ist es schon auch die Bereitschaft sich in verschiedene Rechtsgebiete reinzuarbeiten.
00:27:54: man ist dann da schon vor Ort eine Allzweckwaffe so würde ich das schon sehen.
00:27:59: Das hat natürlich erst mal Schwerpunkt.
00:28:01: Verwaltungsrecht wäre dann schon auch wichtig.
00:28:04: aber nichtsdestotrotz auch Themen wie beispielsweise auch Mietrecht weil wir Grundstücke verpachten oder genauso Mieter sind, kann mal Thema sein.
00:28:12: Oder auch Steuerrecht kann ein Thema sein?
00:28:14: Also die Bereitschaft sich dann in verschiedene Rechtsgebiete noch einmal wieder neu reinzuarbeiten muss schon vorhanden sein und auch die Bereutschaft ansprechbar zu sein im ganzen Haus.
00:28:26: also unser Justizjahr wird... eigentlich von allen Kolleginnen und Kollegen, die rechtliche Themen auf dem Tisch liegen haben dann schnell mal zur Rate gezogen.
00:28:36: Und ist da ein Stück weit auch Einzelkämpfer?
00:28:39: Das ist dann in kleineren Verwaltungen bei Juristen sicherlich auch häufig der Fall.
00:28:44: Da muss man glaube ich schon eine große gedankliche Flexibilität auch manchmal einen Tag legen und auch bereit sein.
00:28:52: den Kolleginnen und Jeder kann natürlich einschätzen, dass man auch für juristische Fälle eine Bearbeitungszeit benötigt.
00:29:02: Aber das Gefühl, wenn ich das jetzt so mitbekomme ist, dass es schon einfach sehr schnell dann eine rechtliche Einschätzung mal schnell gibt und das wird natürlich hier im Haus sehr wertgeschätzt dann
00:29:13: auch.
00:29:14: Und jetzt konkret in deiner Position?
00:29:16: Ist es ein Vorteil, wenn man als Bürgermeister Jurist ist oder ist es möglicherweise nicht vielleicht sogar ein Stückchen Nachteil?
00:29:21: Also man kennt das ja, wenn man selber Jurist ist.
00:29:23: Man geht immer mit so einer gewissen Brille durchs Leben und sieht überall die Haftungsrisiken, die links und rechts des Weges schlummern.
00:29:29: also wie geht das dir persönlich?
00:29:30: Ist es eher malos oder eher ein Bonus?
00:29:33: Ja ich glaube... Ich sehe das schon als Bonus aber das liegt natürlich auch an der eigenen persönlichen Erhaltung.
00:29:38: Ich glaube wenn man als Jurister ohnehin zu neigt immer nur auf diese Haftungfragen zu schauen dann ist das natürlich in der Position in der ich mich jetzt befinde möglicherweise auch ein Nachteil, weil das natürlich gerade in der Verwaltung häufig ein Thema ist.
00:29:52: Das ist nicht nur ein Juristenthema sondern auch sicherlich auch ein Thema von Verwaltungsmitarbeitern dass man häufig auf die Risiken dann eher schaut und daher finde ich es aber dann immer hilfreich als Jurist sagen zu können ja aber gibt es ja nicht vielleicht auch manchmal andere Möglichkeiten auf die Sache zu schauen und so dieses.
00:30:10: jetzt kommt er darauf an was man als Juristen lernt, dass man schon auch differenziert auf die Dinge schaut dann eben nicht immer die hundertprozentige Haftungs.
00:30:20: Also das ist zumindest auch meine Haltung, die ich jetzt hier in Versuche noch in die Verwaltung zu tragen, dass wir nicht die hundertprozentigen Sicherheit immer herbeiführen können.
00:30:28: und es gilt beispielsweise wenn ich jetzt im Moment so ein Thema was mich auch schon fast geradezu triggert, ist immer dieses Thema Veranstaltungsschutz und dann das Thema Zufahrtsschutz weil mittlerweile Ja, durch überschaubare Stadt wie Warendorf bei größeren Veranstaltungen auch das Thema Zufahrtschutz.
00:30:46: Da war da eine Rolle spielt und ich dann immer wieder sage aber wir können dass ja sowieso nicht zu hundert Prozent ausschließen, dass Menschen die üblis im Sinn haben eine Veranstaltung möglicherweise angreifen wie auch immer Und da versuchen wir dann über Zufallschutz uns dann wenigstens der weiße Weste zu organisieren.
00:31:05: Wie viel arbeitet eigentlich ein Bürgermeister?
00:31:07: Ich stelle mir das vor, so einen klassischen Arbeitsvertrag hat man jetzt nicht.
00:31:09: Und es ist auch nicht, dass man eine Zeiterfassung hat... Also es gibt's ja im Rathaus durchaus.
00:31:13: also wenn man normalerweise vielleicht auch als Justizjahr tätig ist da hat man ja wahrscheinlich so ne vierzig-einvierzig Stundenwoche.
00:31:19: aber als Bürgermeister ist es wahrscheinlich anders.
00:31:23: Ja als Bürgemeister bin ich tatsächlich die einzige Mitarbeiter der hier nicht stempelt.
00:31:27: Deswegen weiß ich gar nicht ganz genau wie viele Stunden ich so im Schnitt mache weil ich mich auch noch nie selber mal so festgehalten habe.
00:31:33: Aber das sind dann Ich glaube in jeder Woche auch mehr als die vierzig Stunden und häufig sind es dann auch deutlich mehr.
00:31:41: Das liegt halt auch daran, dass gerade am Wochenende eben häufig Veranstaltungen stattfinden.
00:31:47: Als Bürgermeister bin ich einerseits der Chef der Verwaltung und das würde ich auch als meine Hauptaufgabe bezeichnen aber gleichzeitig habe ich dann, ich würde sagen, ich trenne das immer so, das ist im Prinzip drei Aufgaben.
00:31:59: Bereiche sind einerseits Verwaltungschef, der andere Teil ist eben der Vorsitzende des Rates.
00:32:04: Also ein Stück weit die politische Arbeit, die dann in Ausschüssen stattfindet aber auch im Hauptausschuss und dem Rat wo ich jeweils der Vorsitzerin bin oder ein Gremien der Stadtwerke oder der Sparkasse.
00:32:15: Und dann gibt es den Teil das Gesicht der Stadt Warendorf bin.
00:32:21: Also das ist ja ein Stück weit das Schiedsaufredende an dieser Aufgabe, in Warendorff kennen einen fast hundert Prozent der Menschen mehr wenn ich über die Straße gehe und sobald ich aber Warendorp verlasse, bin ich dann wieder komplett anonym unterwegs.
00:32:34: Und als eben dieses Gesicht der Stadt warendorf, bin auch auf verschiedenen Veranstaltungen eingeladen.
00:32:41: wir haben allein in der Stadt Warenhof zwölf Schützenfeste im Jahr von Zwölf-Schützenverein.
00:32:46: Da gehe ich auch nicht auf jedes.
00:32:47: Ich habe zwei Stellvertreter, eine Stellvertreterin die mich dann immer auf Veranstaltung vertreten.
00:32:56: aber es sind eben doch viele Veranstaltungen am Wochenende auf die man eingeladen ist oder auch an Abendtermin unter der Woche und das leppert sich dann insgesamt weil man da eben, ich bin morgens meistens so um acht im Rathaus und komme dann häufig eben auch erst relativ spät abends nach Hause.
00:33:13: Wie viel verdient man eigentlich als Bürgermeister?
00:33:14: Weil du hast es ja gerade erklärt.
00:33:16: Die Arbeitsbelastung ist ja schon nicht ohne und ich kann mir vorstellen, als Anwalt in Düsseldorf, was du jetzt erst gemacht hast, verdient dann wahrscheinlich mehr als als Bürгermeister, würde ich mir mal vorstellen.
00:33:25: Ich glaube wenn ich jetzt rechtsanwalt geblieben wäre, dann würde ich natürlich auch deutlich mehr verdienen.
00:33:29: Ich verdiene als Bürgermeister nicht schlecht aber es ist natürlich weniger als in der Großkanzlei das sind.
00:33:35: Das richtet sich immer nach der Größe der Stadt Und hier in Warendorf sind wir jetzt knapp unter vierzigtausend Einwohnern.
00:33:42: Das heißt, ich bekomme eine B-Fünfbesoldung und das sind bei mir jetzt gerade, das kann man dann ja auch nachschauen mit den Zulagen die man noch so bekommt als Bürgermeister, achttausende fünfhundert Euro etwa, die dann netto übrig bleiben.
00:33:55: Und das ist natürlich schon ein gutes Gehalt wovon man auch in Warndorf gut leben kann, sodass... Dann ich sage mal, dass auch ein Stück weit vielleicht das Schmerzensgeld dafür ist, dass man die Termine am Wochenende und zu etwas ungünstigen Zeiten dann auch wahrnimmt.
00:34:10: Wobei das natürlich häufig aber auch schöne Termine sind.
00:34:12: also deswegen Schmerzungsgeld ist dann vielleicht etwas bis sich formuliert weil da sind immer meistens Wohlfühltermine wo die Leute sich wirklich freuen wenn der Bürgermeister einmal persönlich vorbeikommt oder sind auch Termine die dann auch wirklich dann einfach interessant sind, weil man dann nochmal besondere Sprechspaten hat.
00:34:29: Wir haben hier in Warendorf eben auch mit dem Landgestüt und auch anderen großen Pferdeinstitutionen tatsächlich für unsere Größenordnung auch interessante Veranstaltungen, die dann immer mal wieder Prominenz nach Warendorff bringt.
00:34:43: Und beispielsweise nächste Woche kommt jetzt der Ministerpräsident des Landes NRW und wird hier mit dem diplomatischen Chor NRWs eine Veranstaltung im Land gestüt machen.
00:34:56: Was ich mich noch gefragt habe... Das Besondere an deinem Amt ist ja, du bist der Wahlbeamter auf Zeit.
00:35:01: Also was kann ich in einer W-Fünfjahre?
00:35:04: Ist man gewählt sechs Jahre alt?
00:35:05: Richtig,
00:35:05: fünf Jahre.
00:35:06: Wie geht's dann weiter?
00:35:08: Es ist immer ein Job auf Zeit.
00:35:10: im Sinne von gibt es schon so einen Leben nach der Politik muss es geben.
00:35:14: hat man dann irgendwie eine Rückkehr recht wenn man vorher bei der Bezirksregierung gearbeitet hat oder ist das quasi komplett offen und man lebt so in den Moment hinein und dann schaut man mal was kommt.
00:35:24: also tatsächlich gibts mittlerweile ein rückkehrrecht Aber zum Zeitpunkt, als ich in den Dienst ausgeschieden bin, gab es das noch nicht.
00:35:32: Ich habe kein Recht, automatisch wieder als Landesbeamter weiterzuarbeiten.
00:35:36: Kollegen, die erst jetzt im Jahr zwanzig gewählt worden sind und diese Vor-Karriere hatten, haben das Recht zurückzukehren.
00:35:42: Das hat man geändert.
00:35:44: Für mich heißt das, ich kann danach auch wieder als Rechtsanwalt arbeiten, mich zulassen.
00:35:49: Ich kann versuchen, zu Bezigsregeln zurückzukämen.
00:35:52: Ich weiß, dass ein ehemaliger Kollege Wir wussten nicht, noch mal angetreten ist.
00:35:57: Der hat das jetzt auch gemacht und wir haben ihn dann auch genommen.
00:36:01: Da muss man natürlich dann entsprechende Gespräche führen.
00:36:04: Ich habe mir jetzt nicht den Plan so konkret was ich danach mache.
00:36:08: Ich weiß auch noch nicht wann ich nicht mehr antreten werde.
00:36:11: also ich hab am Anfang gesagt zehn Jahre möchte in jedem Fall machen.
00:36:13: Ich bin jetzt zum zweiten Mal gewählt worden.
00:36:15: Das heißt dass sich die zehn Jahre am Ende vollhaben würde.
00:36:18: Ich kann mir auch vorstellen, dass ich da nochmal antrete.
00:36:21: Ich weiss es aber noch nicht genau.
00:36:22: Ich hab mir gesagt ihr möchtet zwei Jahre vor der nächsten Wahl für mich entscheiden Sodass ich aber auch noch nicht so den richtigen Plan habe, was danach passiert.
00:36:32: Die Frage kommt natürlich häufig Ich hab dabei auch nicht so richtig Sorge vor weil ich glaube dass sich da immer was Interessantes auftun wird und jetzt durch die Erfahrung, die ich gemacht habe Auch als Arbeitnehmer im Zwei-Zwar jetzt auch nicht uninteressanter geworden bin.
00:36:46: Wenn gleich natürlich die juristische tägliche Arbeit Jetzt nicht so groß war haben wir ja gerade schon drüber gesprochen sondern das nämlich das jetzt eher dann immer in Ausschnitten dann immer nur begleitet, glaube ich dabei schon dass ich jetzt auch kein unattraktiver Arbeitnehmer geworden bin beziehungsweise natürlich auch mich wieder selbstständig machen könnte.
00:37:06: Ich weiß es tatsächlich noch nicht.
00:37:07: man hat das große Privileg wenn man eine gewisse Zeit als Bürgermeister dann gearbeitet hat als Wahlbeamter und dann auch schon Pensionsansprüche zu haben und auch darüber dann schon... Das berechnet sich nach der Zeit von Jahren die man gemacht hat Und insofern käme man dann auch erst mal glaube ich wieder ganz, also ist vielleicht nicht zu hundert Prozent auskömmlich.
00:37:31: Aber man kann dann schon... Man hat da ein sehr weiches Netz, in das man dann erstmal fällt und ja so dass man sich natürlich die Zeit nehmen kann um sich zu orientieren wie es weitergeht.
00:37:40: Vielleicht zum Abschluss die Frage weil ich fand das ganz interessante was ist ja beschrieben.
00:37:44: Du hast ja schon immer mal so die Idee Bürgermeister zu werden.
00:37:46: Und es gibt ja viele, vielleicht auch unsere Erhörer, die noch nicht so genau wissen was sie eigentlich studieren wollen.
00:37:51: also ob jetzt Jura oder wenn man sich politisch interessiert ist ja Politikwissenschaft vielleicht auch eine Option unter Volkswirtschaftslehre.
00:37:58: Lohnt es sich dann Jura zu studieren und quasi diesen langen Weg auf sich zu nehmen mit ersten zweiten Examen?
00:38:03: Oder ist möglicherweise Politikwissenschaft der bessere Weg oder Volkswirtschaftslähre?
00:38:07: Also was ist möglicherweise ein guter Weg konkret das Ziel hat.
00:38:12: Ich möchte Kommunalpolitik gestalten, ich möchte mein Ort meine Stadt vor Ort
00:38:17: weiterbringen.".
00:38:19: Das ist eine gute Frage.
00:38:20: also für mich war es ja nicht so klar dass der Weg hier genau hinführen soll.
00:38:26: aber wenn gleiche mir das immer als Gedanke im Hinterkopf saß Wenn jemand wirklich sagt ich möchte in jedem Fall Bürgermeister werden und das Juristische als solches ist jetzt für mich nicht unbedingt von Hauptinteresse, sondern ich möchte vor allem wirklich irgendwann in der Kommunalpolitik, in der Verwaltung landen.
00:38:44: Vielleicht ja auch als Beigoordneter zunächst dann würde ich nicht zwingend diesen Weg empfehlen weil das Jurastudium ... Das weiß ja jeder.
00:38:54: also wer nicht auch mal während des Jurastudioms über das Hinschmeißen nachgedacht hat er nicht wirklich Jurastudent habe ich ja auch einmal gesagt war dass natürlich schon auch wirklich an einem zehrt.
00:39:03: und wenn man jetzt dass super juristische Talent vom ersten Tag an ist, dann... Dann ist das halt auch wirklich ein harter und langer Weg.
00:39:13: Deswegen will ich das jetzt nicht zwingend sagen, dass das eine Voraussetzung ist.
00:39:16: Ich habe wie gesagt viele Kollegen und Kollegen die keine Juristen sind, die sicherlich einen tollen Job machen als Bürgermeistern.
00:39:23: Ich würde das nur empfehlen wenn das auch wie bei mir stückweit auch offen ist und wenn man dann auch Spaß und Interesse an juristischen Themen hat, also grundsätzlich.
00:39:34: Ich finde, Jura muss nicht immer Spaß machen aber wenn er erstmal so ein Grundinteresse ist... Also ich habe das zu keinem Zeitpunkt bereut dass ich jetzt Jura studiert habe und im Moment gar nicht so viel juristisch arbeite weil ich finde, dass das Jurastudium auch tatsächlich so eine Art weitere Sprache einem eröffnet hat und eine weitere Denkschule und dass sich das gelernt habe, dass selber finde ich nämlich wertvoll Selbst wenn ich das jetzt gerade im täglichen Doing gar nicht so stark benötige und gerade an manchen Punkten, aber in den vergangenen fünf Jahren war es dann schon auch wertvoll.
00:40:10: Dass ich genau diese Denkschule vermittelt bekommen habe.
00:40:14: Also merkst du schon?
00:40:14: Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen.
00:40:16: also einerseits ist es glaube ich schon etwas was empfehlenswert ist, wenn man sagt ja also ich sag mal wenn das wie bei mir ist wo man auch noch nicht so hundert Prozent weiß dass es dahin läuft Aber wenn ich ganz klar, ob ich möchte Politik machen und möchte nach Bürgermeister sein.
00:40:33: Und ich will eigentlich gar nicht irgendwo anders juristisch arbeiten dann würde ich es nicht zwingend empfehlen.
00:40:37: Wobei ich auch gehört habe dass auch gerade das Studium der Politikwissenschaften ein Jahr häufig entpolitisiert weil man dann auch etwas demoralisiert wird.
00:40:45: von daher weiß ich dann gleich was man genau jemandem empfiehlt.
00:40:48: also auch unser erster Beiger und hat auch Sozialwissenschaftens studiert.
00:40:52: Also es gibt glaube ich verschiedene Wege um dann auch Ja, hoher Ämter in der Verwaltung dann zu beklagen.
00:40:58: Wir hatten fest viele Wege für nach Warendorf.
00:41:01: Das war Peter Horstmann Bürgermeister von WarenDorf und ja wir haben über das Amt des Bürgermasters gesprochen ob es sich empfiehlt Jura zu studieren und was man damit alles so machen kann.
00:41:11: Vielen herzlichen Dank und viel Grüße nach Warnendorf!
00:41:13: Ja vielen dank, schöne grüße nach Frankfurt.
00:41:18: Damit sind wir schon am Ende unserer Sendung angekommen.
00:41:21: Wer uns eine Hörerfrage stellen möchte oder Feedback und Themenideen für unseren Podcast hat, der kann Sie gerne an redaktioneinspruch.atfaz.de schicken.
00:41:29: Die Hörervrage senden Sie bitte als Sprachnachricht!
00:41:32: Auf Instagram finden Sie unter FAZ.Einspruch, auf LinkedIn unter FA Z Einspruch und unter frankfurterallgemeine.de-referendariat finden alle angehenden Referendare, alle Informationen für ein Referendariat im Justizjariate FAZ und wer möchte kann sich dann bei uns hier in der Einspruchredaktion natürlich auch einbringen.
00:41:51: fürs erste bedanken wir uns fürs zuhören.
00:41:53: ich wünsche Ihnen eine schöne Woche!
00:41:55: Auch von mir eine schöne woche und bleiben sie einspruch
00:41:57: treu.