#374: Millionenurteil im Streit zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker
Einst posierte der Rapper Bushido, der mit bürgerlichen Namen Anis Mohamed Ferchichi heißt, mit Arafat Abou-Chaker gemeinsam auf roten Teppichen. Mit ihren Familien lebten sie in Kleinmachnow sogar Tür an Tür. Heute streiten sich die ehemaligen Freunde und Geschäftspartner in Interviews, Songs aber auch in Gerichtssälen. Nun hat Bushido im Berufungsverfahren vor dem Kammergericht Berlin einen langjährigen Zivilprozess gegen Abou-Chaker gewonnen. Mit F.A.Z.-Redakteur Sebastian Eder ordnen wir die Entscheidung ein.
Anschließend ist der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, zu Gast. Wir sprechen über internationale Konflikte wie Palästina, Syrien und Iran, die sich in Form von Demonstrationen immer häufiger auch in deutschen Städten entladen. Das stellt nicht nur uns als Gesellschaft, sondern auch unsere Sicherheitsbehörden vor Herausforderungen.
Dann werfen wir beide einen Blick auf einen aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs zu den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022. Das Dokument gewährt bemerkenswerte Einblicke in den aktuellen Stand der Ermittlungen – und wirft politische Fragen auf.
Themen der Sendung
2:03: Interview mit Sebastian Eder zum Urteil gegen Arafat Abou-Chaker
21:46: Interview mit Jochen Kopelke zu den Folgen internationaler Konflikte
47:34: Studiogespräch zum BGH-Beschluss zu dem Nord-Stream-Anschlag
59:13: Gerechtes Urteil: OLG München verurteilt Axel Fischer wegen Bestechlichkeit
Abou-Chaker hatte Bushido „sittenwidrig geknebelt“
Wenn internationale Konflikte deutsche Straßen erreichen
Rapper gegen Clanchef: Der Prozess um Bushido und Arafat Abou-Chaker
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