#383: Kritik an Hubigs Vorstoß zur digitalen Gewalt
Strafrechtsprofessorin Tatjana Hörnle über digitale Gewalt und Deepfakes. Mit Jochen Wirth, Leiter der Sondereinheit „KART“, sprechen wir über Raser, Tuner und Autoposer.
Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes hat schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen erhoben – und damit eine Debatte über digitale Gewalt angestoßen. Das Bundesjustizministerium plant, dieses Phänomen mit einer Verschärfung des Strafrechts zu bekämpfen. Aber kann das Strafrecht hier wirklich weiterhelfen? Und ist der Entwurf der Bundesjustizministerin ein großer Wurf oder doch nur Flickschusterei? Das analysieren wir in Folge 383 des F.A.Z. Einspruch Podcasts mit Tatjana Hörnle, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Freiburg im Breisgau.
Mit Jochen Wirth, Leiter der Sondereinheit „KART“ bei der Frankfurter Polizei, sprechen wir über Raser, Tuner und Autoposer. Diese Szene sorgt vor allem in den Großstädten immer wieder für Ärger auf den Straßen, manchmal sogar mit tödlichen Folgen. Wirth berichtet über die Arbeit seiner Sondereinheit, gibt Einblicke in dieses spezielle Milieu und benennt klar, wo das Recht in der Praxis an seine Grenzen stößt.
Dann blicken wir ins Ausland, und zwar nach Israel: Das dortige Parlament, die Knesset, hat am Montag die Ausweitung der Todesstrafe beschlossen. Das Gesetz ist sowohl in Israel selbst als auch im Ausland hochumstritten. Wir schauen uns an, was das Gesetz genau regelt und was das Völkerrecht hierzu sagt.
Im Gerechten Urteil geht es um die Frage, ob Bienen auf einem Balkon gehalten werden dürfen. Damit hat sich das Landgericht Köln befasst.
Themen der Sendung
2:24: Interview mit Prof. Hörnle zu digitaler Gewalt und Strafrecht
19:19: Interview mit Jochen Wirth über Raser, Tuner und Autoposer
37:15: Studiogespräch zur Ausweitung der Todesstrafe in Israel
44:49: Gerechtes Urteil: Darf ich auf meinem Balkon Bienen halten?
Schärferes Schwert im Kampf gegen KI und Deepfakes
„Wenn man bedenkt, was wir erlebt haben, können wir froh sein, nachher gesund ins Bett zu fallen“
Israels Parlament billigt Erweiterung der Todesstrafe
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